Die Prinzessin auf der Erbse (4)

 
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Die Prinzessin auf der Erbse (4)

Eines Abends war ein fürchterliches Wetter; es blitzte und donnerte, der Regen strömte herab, es war ganz schrecklich! Da pochte es ans Stadttor, und der alte König ging hin, um aufzumachen. Draußen stand eine Prinzessin. Aber, du lieber Gott, wie sah sie aus von dem Regen und dem Unwetter! Das Wasser lief ihr an Haaren und Kleidern herunter, und es lief in die Schuhspitze hinein und aus dem Hacken heraus, und dann sagte sie, sie sei eine wirkliche Prinzessin. "Ja, das werden wir schon noch erfahren!" dachte die alte Königin, aber sagen tat sie nichts, ging ins Schlafgemach, nahm alles Bettzeug weg und legte eine Erbse auf den Boden des Bettes, darauf nahm sie zwanzig Matratzen, legte sie auf die Erbse, und dann noch zwanzig Eiderdaunenbetten auf die Matreatzen drauf. Dort sollte nun die Prinzessin in der Nacht schlafen.

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